Die Anwendungszwecke von 3D gescannten Objekten sind ebenso vielfältig wie unterschiedlich. So besteht ein Unterschied, ob nur eine grobe Form aufgenommen werden soll die als Träger für eine scharfe Textur dienen soll oder ob ein Objekt maximal fein vermessen werden soll um schlecht sichtbare feine Details zu visualisieren. Gerade für den Einsatz als Interaktives Webobjekt dürfen bestimmte Datenmengen nicht überschritten werden um Leitungen nicht zu sehr zu belasten.

Aus diesen Gründen bieten wir auf Wunsch, unterschiedlich hochaufgelöste Modelle unserer Scans an. Im Folgenden sollen diese Qualitäts Stufen anhand des Scans eines fossilen Fisches dargestellt werden. Die Scans basieren auf dem gleichen Basis Datensatz welcher in nachfolgenden Berechnungen höher aufgelöst berechnet wurde.

Standardmäßig erstellen wir Modelle mit der Einstellung medium. Dies ist ein passender Kompromiss zwischen Scanauflösung und Berechnungszeit. Auf Anfrage kalkulieren wir gern auch höhere Auflösungen. Es muss allerdings dazugesagt werden das höhere Auflösungen vor allem mittels zum Teil extrem erhöhter Rechenzeit einhergehen.

Die erhöhte Detaildichte beruht auf einer feineren Berechnung der dichten Punktwolke welche in nachfolgenden Schritten in ein Polygonmodell umgewandelt wird welches im Abschluss eine Textur erhält. Da diese Textur aus einzelnen Teilen der Basisbilder besteht ist diese auch bei geringerer Gittermodellauflösung jedes mal gestochen scharf und Detailgenau. So können mitunter auch schlecht- oder unsichtbare Details wieder sichtbar gemacht werden.

So wirkt in einem interaktiven Webmodell auch ein gering aufgelöstes Mesh mit Textur sehr detailliert. Ohne die eigentlichen Geometrischen Details zu verwenden.

Maximal hoch aufgelöste Modelle eignen sich vor allem zur Forschung an empfindlichen Objekten, als Basis für hochdetaillierte Basismodelle für z.B. Spiele Engines oder zur Erstellung eindrucksvoller Renderbilder oder Animationen.

Die echte Detaildichte von Objekten lässt sich über die berechnung des mittleren Radius von einem Polygonknotenpunkt zu seinen nächsten 16 Nachbarn berechnen (nearest Neighbour). Dieser Radiuswert wird jedem Polygon zugewiesen und kann als Farbverlauf Kartiert werden.

Wie aus den Histogrammen der Abbildungen zu erkennen ist erhöht sich nicht nur die Gesamtzahl der Polgone erheblich, auch der ermittelte Radius wird erheblich kleiner. Gut sichtbar ist das gerade an den Schmalseiten der Objekte eine geringere Detaildichte vorherrscht. Dies ist bedingt durch weniger Basis Aufnahmen in diesen Bereichen da sie für die digitalisierung des Fossils eher unerheblich sind. So konnte Berechnungszeit gespart werden ohne negative Auswirkungen auf die wichtigen Modellbereiche.

Gern beraten wir sie zu den verfügbar stehenden Möglichkeiten zur Erfassung ihrer Objekte.

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